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Der Kapitalismus vor dem Untergang
Aus WeCoWi
Der Zusammenbruch des Ostblocks ist noch nicht lange her da steht der Gegenentwurf zum Kommunismus vor ähnlich großen Problemen wie damals der Kommunismus. Die kommunistischen Staaten zur damaligen Zeit mussten ihre Niederlage auf Grund der maroden Wirtschaft, dem mit dem Westen nicht mithaltenden Wachstum und der daraus resultierenden Unzufriedenheit in der eigenen Bevölkerung einräumen.
In den Ostblockstaaten lag das Problem meiner Ansicht nach an der schlechten Organisation der Planwirtschaft und der schlechten Beziehung zwischen der Regierung und dem Volk.
Das schlechte Verhältnis zwischen Volk und Regierung hatte verschiedene Gründe. Zum einen bestand unter den Politikern ein enormes Misstrauen gegenüber Andersdenkenden und die unbegründete Überzeugung sie würden von allen Seiten bekämpft werden. Das führte auch zum Rüstungswettlauf der ebenfalls die schwache Wirtschaft der kommunistischen Staaten überforderte.
Soviel zur damaligen Entwicklung. Jetzt kommen wir zurück zu den aktuellen Entwicklungen. Was wir im Moment beobachten ist eindeutig und ohne Zweifel die Auswirkung des Strebens nach immer höheren Renditen und immer mehr Reichtum. Das ganze hat sich ohne jegliche staatliche Kontrolle so weit entwickelt dass jetzt alle davon betroffen sind und darunter leiden müssen.
Diese Entwicklung verdeutlicht, dass der Kapitalismus ohne staatliche Kontrolle ebenfalls zum scheitern verurteilt ist. Die Aufgabe für die Zukunft muss nun also sein eine sinnvolle Alternative zu Kapitalismus und Kommunismus zu schaffen. Das ist auch eindeutig nicht die soziale Marktwirtschaft. Den hier haben wir meiner Meinung nach immer noch zu viel Marktwirtschaft.
- Doch was ist die Alternative?
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich noch keine wirkliche Lösung habe. Da bin ich aber nicht schlechter als andere. Schließlich gibt es bis jetzt noch keine wirklichen Konzepte aus der Krise. Einige Ideen hab ich allerdings schon.
Meine Idee wäre es die Vorzüge des Kommunismus mit den Vorteilen des Kapitalismus zu verschmelzen. Das klingt unmöglich ist aber denke ich gar nicht so abwegig. Die Vorteile des Kapitalismus liegen im Bereich der regionalen oder lokalen Wirtschaft. Die Vorzüge des Kommunismus im Bereich der globalen Koordination. Konkret soll das heißen dass einzelne Betriebe und Unternehmen weiterhin nach kapitalistischen Grundsätzen agieren. Die Koordination und Organisation der Wirtschaft sollte allerdings in den Händen des Staates liegen.
Damit hätte man das Problem der geringen Motivation der Arbeiter auf Betriebs- und Unternehmens-Ebene gelöst. Andererseits könnte man damit solche Probleme wie Marktversagen, Monopol oder Kartellbildung verhindern. Es würde auch keine riesigen Unternehmen geben die über die regionale Ebene hinaus operieren. Damit würden auch extreme, globale Auswirkungen durch Firmenpleiten verhindert.
Die Aufgabe des Staates wäre es große Projekte, für die viele Unternehmen zusammenarbeiten müssen, zu initiieren und zu koordinieren. Die Bildung von Konsortien kann an dieser Stelle eine durchaus sinnvolle Institution sein.
Ich weiß dass das Konzept sehr oberflächlich und wenig ausgereift ist. Aber es ist ein Denkansatz.
| Artikelart | Essay + |
| Autor | DaSch + |
| Einleitung | [[Bild:The New York Stock Exchange-676.jpg … Fast 20 Jahre nach dem Zusammenbruch des Kommunismus sieht es so aus als wäre der Kapitalismus auch gescheitert. Die Finanzkrise mit zusammenbrechende Banken und in den Abgrund stürzenden Börsen rufen eine gewisse Untergangsstimmung hervor. Es stellt sich die Frage was man mit dieser Situation anfangen soll. as man mit dieser Situation anfangen soll. |
| Erstellungsdatum | 11 Oktober 2008 + |
| Ressort | Wirtschaft + |
| Thema | Wirtschaft +, Kapitalismus +, Kommunismus +, Weltwirtschaft + und Finanzkrise + |
| Titel | Der Kapitalismus vor dem Untergang + |


